Programm

  Programm (PDF)

26. INTERNATIONALES HOLZBAU-FORUM IHF 2020

2. – 4. Dezember 2020, Congress Innsbruck, Österreich

Aus der Praxis – Für die Praxis

Das Internationale Holzbau-Forum (IHF 2020) bietet Holzbauern, Planern, Ingenieuren sowie Architekten die Gelegenheit, über Erfahrungen, Arbeiten und Ziele mit Holztragwerken bzw. Holzkonstruktionen zu berichten. Das Forum wird zugleich den Projektierenden, den Verantwortlichen von Bau- und Genehmigungsbehörden, dem Holzbauer und Handwerker, dem Praktiker und dem Ausbilder die Gelegenheit geben, sich umfassend zu informieren und auszutauschen.


Mittwoch, 2. Dezember 2020



AUFTAKTVERANSTALTUNG


Bauen für die Immobilien- und Wohnungswirtschaft

Moderation: Sandra Burlet, Lignum – Holzwirtschaft Schweiz, Zürich (CH)



Das grossvolumige mehrgeschossige Bauen mit Holz breitet sich rasch aus. Damit tritt der Holzbau bei Renditeobjekten je länger je mehr in direkte Konkurrenz zu mineralischen Bauweisen. Um in diesem neuen Umfeld zu bestehen, muss er sich im direkten Vergleich wirtschaftlicher Kennzahlen behaupten. Die Transparenz erhöht den Druck zur weiteren Vereinfachung, Digitalisierung, Standardisierung und Industrialisierung des Holzbaus, um Kosten zu senken. Gefragt sind Prozesse und Verfahren der Industrie 4.0, um den technischen Vorsprung der Holzbauweise gegenüber den Mitbewerbern zu halten und auszubauen. Zur Empfehlung des Holzbaus gewinnen seine Vorteile in puncto Qualität und Bauzeit an Gewicht. Die ökologischen Pluspunkte von Holz bleiben jedoch das As für Holz im gesamtgesellschaftlich dominanten Nachhaltigkeitsdiskurs und entfalten damit im Investorenumfeld weiterhin starke Wirkung.

08.15

Empfang der Teilnehmenden

Begrüssungskaffee offeriert von Dynea



08.55

Begrüssung

Sandra Burlet, Lignum – Holzwirtschaft Schweiz, Zürich (CH)



09.00 - 12.45

Die Veränderungen, Vorstellungen und Anforderungen der Wohnungswirtschaft an den Holzbau – förder- und ordnungspolitische Rahmenbedingungen in Nordrhein-Westfalen

Alexander Rychter, Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen, Düsseldorf (DE)



Potentiale für den Holzbau aus Sicht des grössten österreichischen Bauherren

Hans-Peter Weiss, Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), Wien (AT)



München baut in Holz – Erfahrung und Ausblick der GEWOFAG

Dr. Klaus-Michael Dengler und Verena Dietl, GEWOFAG, München (DE)



Kaffeepause

Pausenkaffee offeriert von Metsä Wood



Campus Rosenheim in «OPEN BIM» geplant


BIM Modellumsetzung aus Bauherrensicht

Lore Köster, Campus Rosenheim, Rosenheim (DE)



Wie BIM koordinieren

Christoph Eichler, buildingSMART Austria, Wien (AT)



Projektvorstellung und Leitmodell

Prof. Christian Schlüter, ACMS Architekten, Wuppertal (DE)



BIM Modell – Umsetzung in der Haustechnik

Andreas Lackenbauer, Ingenieurbüro Andreas Lackenbauer, Traunstein (DE)



Schlussdiskussion

mit den Referenten des Vormittags



12.45

Mittagspause

Mittagskaffe offeriert von Dynea

IHF-PROLOG I


Architektur

Organisiert von der Technischen Universität München (DE) in Kooperation mit «aut. architektur und tirol», Innsbruck (AT)


Seriell versus individuell

Moderation: Prof. Hermann Kaufmann, Technischen Universität München, München (DE)



Der moderne Holzbau ist ins Blickfeld der modernen Bauindustrie geraten, denn hier entwickelt sich ein Bauprozess mit Zukunft getragen von Vorfertigung und Digitalisierung. Ist damit der Weg zum seriellen Bauen geebnet und kommt daher die Architektur unter die Räder oder steckt gerade in dieser Entwicklung die Chance zu Neuem und Besserem? Dieser Frage geht dieser Prolog nach.


13.15

Empfang der Teilnehmenden


13.50

Begrüssung

Moderation: Prof. Hermann Kaufmann, Technischen Universität München, München (DE)



14.00 - 18.30

Casa di ringhiera

Yves Schihin, Partner Architekt Oxid Architektur (vormals burghalter sumi architekten), Zürich (CH)



Was Holz verspricht

Prof. Matthias Sauerbruch, Sauerbruch Hutton, Berlin (DE)



Diskussion


Kaffeepause in der Fachausstellung

Pausenkaffee offeriert von Lignatur



Holzbau digital denken

Prof. Dr. Achim Menges, ICD - Institut für Computerbasiertes Entwerfen und Baufertigung, Universität Stuttgart, Stuttgart (DE)



Zwischen Tradition und Hightech

Søren Linhart und Patrik Seiler, Seiler Linhart Architekten, Luzern (CH)



Auf dem Weg zum Seriellen

Dietger Wissounig, Dietger Wissounig Architekten, Graz (AT)



Schlussdiskussion



18.30

Apéro in der begleitenden Fachausstellung

Der Apéro wird offeriert von Lignopan Holzwerk Pfarrkirchen & Norbord



ab 19.15

Abendessen – Genussvolles aus den Alpenländern


IHF-PROLOG II


Fertigbau

Organisiert vom Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF), Bad Honnef (DE)
und dem Österreichischen Fertighausverband (ÖFV), Wien (AT)


Marktveränderungen in der Wertschöpfungskette Holzbau. Wie wird sich der Holz(haus)bau verändern

Moderation: Georg Lange, Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF), Bad Honnef (DE)
Christian Murhammer, Österreichischer Fertighausverband (ÖFV), Wien (AT)



Seit Jahren gewinnen holzbasierte Bauweisen an Marktanteilen und behaupten sich damit gegen die Hemmnisse, die ihnen entgegengebracht werden. Mehr noch – der Holzbau ist mittlerweile zum politischen Willen geworden und die serielle Fertigung gleich mit. Zunehmend treten neue Akteure auf den Plan, insbesondere auch solche, die eigentlich für Beton und Stein-auf-Stein bekannt sind. Warum auch nicht, denn moderner Holzhausbau vereint die Kernziele moderner Politik: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und rasche Abwicklung – allesamt notwendige Zutaten für eine klimaneutrale Zukunft. Der Holzbau steht für die bevorstehenden Aufgaben und die notwendigen Transformationen bereit.


13.15

Empfang der Teilnehmenden


13.45

Begrüssung

Markus Baukmeier, Europäischer Fertigbau Verband, Bad Honnef (DE)



13.50 - 18.00

Digitalisierung Jetzt! Chancen für den Holzbau

Dr. Sebastian Arendt, A-Z Gartenhaus, Hamburg (DE)



Brettsperrholz: Wo geht’s hin in der Fertigungstiefe?

Georg Jeitler, Hasslacher Group, Sachsenburg (AT)



Chancen und Effizienzsteigerung durch Standardisierung im Holztafelbau – die Sicht eines Zulieferers

Thomas Thode, Knauf Gips, Iphofen (DE)



Modulares Bauen – Entwerfen mit System versus Standardisieren auf Kosten der Architektur!

Kathrin Merz, Modulart / Bauart Architekten und Planer, Bern (CH)



Kaffeepause in der Fachausstellung

Pausenkaffee offeriert von Stora Enso Timber



Neues Produkt für den Wohnungsmarkt: In weniger als 12 Monaten vom Spatenstich zum Einzug

Bernhard Nagel, ELK Fertighaus, Wien (AT)



Vom Beton- zum Holzhybridbau – der nächste notwendige Schritt im Objektgeschäft

Andreas Schimmelpfennig, Zech Bau Holding, Bremen (DE)



BoKlok - Systeme für den exportorientierten mehrgeschossigen Holzbau

Jerker Lessing, BoKlok Housing, Malmö (SE)



Schlussdiskussion



18.30

Apéro in der begleitenden Fachausstellung

Der Apéro wird offeriert von Lignopan Holzwerk Pfarrkirchen & Norbord



ab 19.15

Abendessen – Genussvolles aus den Alpenländern


IHF-PROLOG III


Holzhausbau

Organisiert von Timber Construction Europe, Berlin (DE)


Bauen im Bestand: Alte und neue Potentiale für den Holzbau

Moderation: Sigfried Fritz, Vizepräsident Timber Construction Europe, Wien (AT)



Im Rahmen des europäischen Green Deals plant die Europäische Union (EU) mit einer Renovierungsstrategie die Gebäude EU-weit energieeffizienter zu machen. Die Auseinandersetzung mit dem städtebaulichen Bestand wird damit zu einer zentralen nachhaltigen Entwicklungsstrategie für Kommunen und Städte. Dabei steht nicht nur die energetische Ertüchtigung der Gebäude im Vordergrund, sondern auch deren Revitalisierung, Erweiterung beziehungsweise Umnutzung. Das Potenzial ist riesig und dem Holzbau kommt auch hier eine Schlüsselrolle zu. Denn als klimaschützende und ressourcenschonende Bauweise hat es der Holzbau schon immer verstanden, alten Gebäudebestand zu revitalisieren, zu erweitern bzw. ihn komplett neu entstehen zu lassen oder ihn einer neuen Nutzung zuzuführen.


13.15

Empfang der Teilnehmenden


13.45

Begrüssung

Peter Aicher, Präsident Timber Construction Europe, Berlin (DE)



13.50 - 18.00

Bauen im Bestand: Zwischen Denkmalschutz und Urbaner Nachverdichtung, Potenziale für den Holzbau

Christof Schremmer, Austrian Institut for Regional Studies and Spatial Planning, Wien (AT)



Neue Nutzungskonzepte im Bestand: Neue Chancen für den Holzbau

Maximilian Luger, Architekten Luger & Maul, Wels (AT)



Holz und Stein, eine urbane Renaissance

Richard M. Stoll, Höfler & Stoll Architekten, Heitersheim (DE)



Kaffeepause in der Fachausstellung

Pausenkaffee offeriert von Stora Enso Timber



Zusammenrücken – Vom Einfamilienhaus zum Generationenhaus

Oliver Hilt, architekturagentur, Stuttgart (DE)



Brandschutz im Bestand – Herausforderungen in der Planung und Ausführung

Markus Zimmermann, IHT Rafz Ingenieurholzbau + Holzbautechnik, Rafz (CH)



Schallschutz im Bestand – Wege der Sanierung

Markus Zehnder, Zehnder Holz und Bau, Winterthur (CH)



Schlussdiskussion



18.30

Apéro in der begleitenden Fachausstellung

Der Apéro wird offeriert von Lignopan Holzwerk Pfarrkirchen & Norbord



ab 19.15

Abendessen – Genussvolles aus den Alpenländern

IHF-PROLOG IV


Verbindungstechnik

Organisiert von Aalto University, Helsinki (FI)


Aktuelles aus der Verbindungstechnologie

Moderation: Prof. Dr. Gerhard Fink, Aalto University, Helsinki (FI)



In den letzten Jahrzenten hat sich der Ingenieurholzbau rasant weiterentwickelt. Weitgespannte Hallen und mehrgeschossige Wohn- und Bürogebäude aus Holz sind mittlerweile weit verbreitet. Hochwertige und zuverlässige Verbindungen sind die Grundvoraussetzung für diese Entwicklungen. Neue und zugleich anspruchsvollere Einsatzbereiche des Baustoffs Holz erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung im Bereich der Verbindungstechnik sowie die Einbindung neuer Erkenntnisse in die Normierung.


13.15

Empfang der Teilnehmenden


13.45

Begrüssung

Prof. Dr. Gerhard Fink, Aalto University, Helsinki (FI)



13.50 - 18.00

Überblick über das neue Kapitel zu Verbindungstechnik im Eurocode 5

Dr. Ulrich Hübner, Fachverband der Holzindustrie Österreichs, Wien (AT)



Eurocode 5 - Eingeklebte Gewindestangen

Prof. Dr. Robert Jockwer, Chalmers University, Gothenburg (SE)



Eurocode 5 - Stiftförmige Verbindungsmittel

Frank Brühl, Landesgewerbeanstalt Bayern, Nürnberg (DE)



Kaffeepause in der Fachausstellung

Pausenkaffee offeriert von Stora Enso Timber Deutschland



Erdbeben/Schwingungen


Seismisches Verhalten von Holzverbindungen

Dr. Daniele Casagrande, National Research Council of Italy, Trento (IT)



Experimentelle Baudynamische Untersuchungen an Holzrahmengebäuden

Urs Oberbach, Berner Fachhochschule, Biel /Bienne (CH)



Bürobau in Vancouver – BSP mit federbelasteten Reibungsverbindungen

Tobias Fast, Fast + Epp GmbH, Vancouver (CA)



Schlussdiskussion



18.30

Apéro in der begleitenden Fachausstellung

Der Apéro wird offeriert von Lignopan Holzwerk Pfarrkirchen & Norbord



ab 19.15

Abendessen – Genussvolles aus den Alpenländern


Donnerstag, 3. Dezember 2020


HOLZUMFELD


Die Holzwirtschaft ist, wie andere Branchen auch, vom politischen und wirtschaftlichen Umfeld abhängig. Daher ist es wichtig, politische Tendenzen auf nationaler und internationaler Ebene sowie wirtschaftliche Entwicklungen im Umfeld einer internationalen Tagung zu betrachten.


Die Zukunft definieren – die Vergangenheit überdenken

Moderation: Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster, Technische Hochschule Rosenheim, Rosenheim (DE)



Die Corona-Pandemie führt in Teilen der Gesellschaft zu dauerhaften Verhaltensveränderungen. Mit ihren Ein- und Beschränkungen habe es viele Menschen auf sich selbst zurückgeworfen. Man mussten neue Erfahrungen machen, sich anpassen und über eigene Werte nachdenken. Das Konsum- und Kommunikationsverhalten veränderte sich. Die Zeit des "überzogenen Bedarfs" mit "zu viel von allem" wird wohl einen dauerhaften Dämpfer bekommen.
Für den Holzbau selbst ist die Bilanz positiver. Die Coronakrise kann dem Holzbau einen zustätzlichen Schub verleihen. Der nachwachsende Rohstoff spielt durch Hybridisierung und Digitalisierung, durch maßgeschneiderte Vorfertigung und Modulsysteme seine Trümpfe aus und bewältigt dabei nahezu alle Bauaufgaben. Das macht ein Land/Bauherr unabhängiger und den Holzbau in Zeiten wie diesen noch attraktiver.


07.45

Eintreffen der Teilnehmenden mit Begrüssungskaffee

Begrüssungskaffee offeriert von Dynea



08.30

Begrüssung durch den Veranstalter

Prof. Dr. h. c. Heinrich Köster, Technische Hochschule Rosenheim, Rosenheim (DE)



08.45 - 09.50

Charta Holz 2.0 – der politische Weg zur Holzverwendung im Bauwesen

Dr. Denny Ohnesorge, Deutscher Holzwirtschaftsrat (DHWR), Berlin (DE)



Zukunft Heute: Die Welt nach Corona

Matthias Horx, Zukunftsinstitut, Wien (AT)



Diskussion


09.50

Kaffeepause in der Fachausstellung

Pausenkaffee offeriert von Metsä Wood

HOLZTRAGWERKE


Hochleistungsfähige Bauwerke mit Holztragwerken haben einen besonderen Stellenwert in der Bauwelt und der Öffentlichkeit. Sie bilden Vertrauen in das Leistungsvermögen von Holz als Baustoff und dokumentieren das weite Spektrum seines Einsatzes.


Ausgewählte Projekte

Moderation: Prof. Uwe Germerott, Berner Fachhochschule, Biel/Bienne (CH)



Die Vielseitigkeit des Baustoffes Holz widerspiegelt sich in der internationalen Architekturszene. Neue Verbindungstechniken und Materialkombinationen schaffen die Vorlagen für neue Einsatzgebiete. Mit einer Auswahl realisierter Projekte von internationaler Bedeutung wird eine Übersicht über die verschiedensten Einsatzmöglichkeiten von Holz und Holzwerkstoffen in Kombination mit anderen Materialien im modernen Hochbau vermittelt.


10.20 - 12.30

Eine Tulpe als Glücksbringer – Freiformtragwerk Spielcasino Venlo

Philipp Schmon, SJB Kempter Fitze, Frauenfeld (CH)



Be Factory – Technologie und Innovationszentrum Trentino

Roberto Modena, Rubner Holzbau, Brixen (IT)



Bahnhof Assen – Dreiecksdach mit Schwung

Lukas Osterloff, Ingenieurbüro Miebach, Lohmar (DE)



SWG Schraubenwerk – Der digitale Holzbauplanung und -ausführung

Florian Eitel, Schlosser Holzbau, Jagstzell (DE)



Diskussion


12.30

Mittagspause im Congress Innsbruck

Mittagskaffee offeriert von isofloc

Temporäre Bauten für Kunst und Kultur

Moderation: Ass. Prof. Dr. Tobias Schauerte, Linnaeus University, Växjö (SE)



Vorteile der temporären Holzbauweise liegt in ihrem geringen Aufwand, ihrer schnellen Montage und hohen Flexibilität, die das Gebäude bei Bedarf auch wieder verschwinden lässt. Als kontrollierte Zwischennutzung können temporäre Bauten daher auch in der Stadtentwicklung eine wichtige Anschubfunktion übernehmen. Sie können helfen, neue Nutzungsmöglichkeiten zu erkunden, ohne große Investitionen vornehmen zu müssen. Die aktuellen Grossprojekte sind Zwischenlösungen mit höchsten Ansprüchen in der Gestaltung, Konstruktion und Raumakustik.


14.00 - 15.40

Theater-Provisorium UM!Bau St. Gallen

Markus Rutz, Blumer-Lehmann, Gossau (CH)



Massives Holz für Interims Kunst und Kulturgebäude – speziell gezeigt auch am Theater in Gasteig

Anders Übelhack, Züblin Timber, Aichach



Grand Palais Ephémère in Paris

Wilmotte & Associés Architectes, Paris (FR)



Diskussion


15.40

Kaffeepause in der Fachausstellung

Pausenkaffee offeriert von Gutex

HolzHochHaus

Moderation: Prof. Dr. Thomas Tannert, University of Northern British Columbia, Prince George (CA)



Der mehrgeschossige und grossvolumige Holzbau hat aus gesellschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen weltweit an Wahrnehmung und Akzeptanz gewonnen. Die aktuell in Planung und Ausführung stehenden HolzHochHaus Projekte werden vorgestellt.


16.10 - 17.50

Kulturzentrum und Hotelkomplex Skellefteä

Oskar Norelius, White Arkitekter Stockholm, Stockholm (SE)



74 m ü. NN in Amsterdam – HAUT das höchste Wohngebäude aus Holz in den Niederlanden

Frank Steffens, Unternehmensgruppe Brüninghof, Heiden (DE)



Projekt Pi Zug – ein echtes Holzhochhaus

Wolfram Kübler, Walt Galmarini, Zürich (CH)



Diskussion


17.50

Kaffeepause in der Fachausstellung

Pausenkaffee offeriert von tectofix-Bauer Technik

HOLZBAUENTWICKLUNG



Das Internationale Holzbau-Forum ist ein Treffpunkt vieler innovativer Firmen, Produktentwickler und Forscher der Holzwirtschaft, speziell der Holzbauforschung und – entwicklung. Mit dem Block «Holzbauentwicklung» wollen die Veranstalter des IHF eine internationale Plattform anbieten – zur Präsentation von neuesten zukunftsorientierten Entwicklungen, Lösungsansätzen und Forschungsergebnissen, zum Austausch mit den Unternehmen und zur Initiierung neuer Forschungsprojekte.


Neues aus der Klebetechnik

Moderation: Dr. Simon Aicher, Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart, Stuttgart (DE)



Der Block "Verkleben" gibt Einblicke in die grundlegenden Anforderungen an moderne Holzverklebungen und zeigt die enge Verknüpfung zur Klebetechnologie bei der Einführung innovativer Holzbauprodukte auf. Dadurch entstehen neue Einsatzmöglichkeiten im konstruktiven Holzbau.


10.20 - 12.30

Holz & Klebstoff & Brand: EC5-1-2, GLIF-FIRENWOOD

Prof. Dr. Andrea Frangi, Eidgenössische Technische Hochschule (ETH), Zürich



Aus der Forschung in die Praxis: Erstes Pilotprojekt mit geklebter HBV-Decke

Prof. Dr. Volker Schmid, Technische Universität Berlin, Berlin (DE)



Urbach Turm: Verkleben von tragenden Holzkonstruktion aus komplex gekrümmten und selbstformend hergestellten Holzbauteilen

Prof. Dr. Achim Menges, Universität Stuttgart, Stuttgart (DE)



Furnierschicht-Säulen für Windkraftanlagen – die ersten Versuchsbauten

Geier Söderin, Modvion, Göteborg (SE)



Diskussion


12.30

Mittagspause im Congress Innsbruck

Mittagskaffee offeriert von isofloc

Zukunftspotentiale robotischer Fabrikation im Bauwesen

Moderation: Dr. Simon Aicher, Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart, Stuttgart (DE)



Durchgehend digitale Planungs- und Fertigungsprozesse erlauben eine fundamentale Neuinterpretation konstruktiver Systeme im Holzbau. Durch den effektiven Einsatz computerbasierter Entwurfsmethoden und robotischer Fabrikation können heute wesentlich feingliedrigere Strukturen kosteneffektiv geplant und gebaut werden. Dieses ermöglicht höchst leistungsfähige Tragwerke mit minimalstem Materialeinsatz und eine expressive Neu-Interpretation leistungsorientierter Gebäude.


14.00 - 15.40

Teilrobotisch hergestellte Brettsperrholzverbindungen: Platte-Platte-Stütze

Cristóbal Tapia-Camú und Felix Amtsberg, Universität Stuttgart, Stuttgart (DE)



Ideale Einsatzmöglichkeiten von Robotern im Holzhausbau

Hansbert Ott, Weinmann Holzbausystemtechnik, St. Johann (DE)



Roboterbasierte Fabrikation in der Architektur

Dr. Aleksandra Anna Apolinarska, Gramazio Kohler Research, ETH Zürich (CH)



Diskussion


15.40

Kaffeepause in der Fachausstellung

Pausenkaffee offeriert von Gutex

Ertüchtigung

Moderation: Dr. Simon Aicher, Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart, Stuttgart (DE)



Jedes historische Holzbauwerk und jedes Sonderbauwerk ist ein Unikat, und seine langfristige Erhaltung setzt häufig eine spezifische, hoch komplexe Instandsetzung und eine gebäudeverträgliche spätere Nutzung voraus. Eine schlüssige Strategie für Überwachung und Instandhaltung ist grundlegend für den Schutz historischer Holzbauten und die Erhaltung ihrer kulturellen Bedeutung.


16.10 - 17.50

Das Sonnensegel von Dortmund: Sanierung der weltgrössten Holz-Hyparschale

Jürgen Hezel, Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart, Stuttgart (DE)
Wilhelm Risse, Holzbau Risse, Meschede (DE)



Die Holzachterbahn Colossos wurde general überholt – einer der Grössten in Europa

Thorsten Berwald, Heide-Park Soltau, Soltau (DE)



Instandsetzung Dunstan Staiths Gateshead – einer der grössten Holzbaukonstruktionen Europas

Charles Blackett-Ord, Blackett-Ord Conservation Architecture and Engineering, Liverpool (GB)



Diskussion


18.20

Kaffeepause in der Fachausstellung

Pausenkaffee offeriert von tectofix-Bauer Technik

MASTER COLLOQUIUM AT THE INTERNATIONAL WOOD-CONSTRUCTION-CONFERENCE


The Master of Science in Wood Technology from Bern University of Applied Sciences and Rosenheim Technical University of Applied Sciences has initiated an international call for papers for master students to present their thesis with a topic related to the wood construction industry. Out of many very qualified submissions the following students were chosen to present their highly relevant findings at the second Master Colloquium in Innsbruck.


Block I: Wood construction of the future - rule-based, digital and automated process chain in timber construction

Prof. Andreas Heinzmann, Rosenheim Technical University of Applied Sciences, Rosenheim (DE)



14.00 - 15.40

Begrüssung und Überblick

Christa Gertiser, Bern University of Applied Sciences, Biel/Bienne (CH)



Holzbau for Future? Young Millennials’ Attitudes towards Timber Construction – Segmenting a future Market

Markus Thomas Petruch, University of Applied Sciences Salzburg, Salzburg (AT)



Die Zweite Ebene / The Second Level

Tabea Huth, Rosenheim Technical University of Applied Sciences, Rosenheim (DE)



Degrees of Parameterization - Rewiring the Design-to-Construction process for Prefab Modular Products

Alejandro Arrunada, Rosenheim Technical University of Applied Sciences, Rosenheim (DE)



Conception of a Digital Process for the Production of Timber Frame Elements by a Robotic Cell

Niki Karatza, Rosenheim Technical University of Applied Sciences, Rosenheim (DE)



B – CTC, Bent Computational Tooth Construction

Miro Bannwart, University Stuttgart, Stuttgart (DE)



Diskussion


15.40

Coffee break

Coffee sponsored by Gutex



Block II: Transferring loads from timber to somewhere else

Moderation: Prof. Dr. Christophe Sigrist, Bern University of Applied Sciences, Biel/Bienne (CH)



16.10 - 17.30

Lateral Load Transfer in Multi-story Timber Modular Buildings

Lukas Kotrbaty, Aalto University, Heldinki (FI)



Experimental Study of Factors Influencing the Accuracy of Resistive Wood Moisture Content Measurements

Maximilian Christ, Technical University of Munich, Munich (DE)



Threaded rods glued in hardwood – Investigation of pre-drilling diameter and pull-out resistance

Sebastian Heubuch, Bern University of Applied Sciences, Biel/Bienne (CH)



Investigation of the Impact of Micro Structuring on Bonding Behaviour of Beechwood

Destin B. Moanda, Bern University of Applied Sciences, Biel/Bienne (CH)



Discussion


17.30

Coffee break

Coffee sponsored by tectofix-Bauer Technik

Gastreferat | Botschaften | Ehrungen

Moderation: Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster, Technische Hochschule Rosenheim, Rosenheim (DE)



18.20

Der Corona-Schock. Wie die Wirtschaft überlebt

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn (Präsident des ifo Institutes i. R.), München (DE)



19.00

Video – Grussbotschaften der Politik

Winfried Kretschmann – Ministerpräsident von Baden-Württemberg
Dr. Magarete Schramböck – Bundesministerin von Österreich
Dr. Markus Söder – Ministerpräsident von Bayern



19.15

Ehrungen von Persönlichkeiten die sich für das Holz im Bauwesen eingesetzt haben.


Xaver Haas, Unternehmer (DE)

Der im Jahr 1948 geborene Unternehmer ist einer der bekanntesten Persönlichkeiten der Holzwirtschaft. Der in Falkenberg lebende Unternehmer erwarb im Jahr 1969 als jüngster Zimmerer den Meistertitel. Sein Unternehmen des Holzbaus und der Holzprodukte setzte europäische Massstäbe. Er war und ist ehrenamtlich in zahlreichen Gremien und Organisationen an leitender Stelle für die Holzwirtschaft tätig, wie z.B. Vorsitz des Holzwirtschaftsrates. Seine Leistungen wurden vielfach ausgezeichnet, wie u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz, dem Bayrischen Verdienstorden und der goldenen Ehrennadel des Zimmererhandwerks


Prof. Jürgen Krug, Technische Hochschule Rosenheim (DE)

Der im Jahr 1941 geborene Wissenschaftler studierte Architektur an der RWTH Aachen. Nach der Mitarbeit in namenhaften Architekturbüros, z.B. Behnisch & Partner und der Gesamtplanung der Bauten für die 20. Olympiade (München 1972), gründete er 1973 das heutige Architekturbüro, KRUG GROSSMANN ARCHITREKTEN. Von 1980 bis 2006 war er Professor an der heutigen Technischen Hochschule, an der er heute noch in dem Masterstudiengang Holzbau lehrt. Noch heute ist er aktiv und plant z.Z. ein Holzhaus an der Hochhausgrenze.


ab 20.00

Gala Essen auf dem Messegelände Innsbruck

Kaffee offeriert von Metsä Wood & isofloc

Freitag, 4. Dezember 2020


HOLZKONSTRUKTIONEN


Konstruktionen aus Holz zeichnen sich durch ökologische Besonderheiten aus, die kein zweiter Baustoff besitzt. Von der Natur geliefert und nachwachsend, erfüllt Holz Eigenschaften, die für unsere Zukunft überlebenswichtig werden. Wenn es Holz als Baustoff nicht gäbe, müsste er erfunden werden. Alle an Bauprozessen Beteiligten sind gefordert, den Baustoff Holz mehr als in der jüngsten Vergangenheit zu berücksichtigen.

Block A


Exponierte Ingenieurbauwerke

Moderation: Fachhochschule Bielefeld, Bielefeld (DE)



Moderne Fertigungstechniken erlauben nicht nur einfache, gerade Konstruktionen, auch Kreisbögen oder Freiformen sind möglich. Durch diese Fortschritte ergeben sich Einsatzbereiche, die vor Jahren für den Holzbau undenkbar schienen. Besonders interessant sind diese Möglichkeiten für exponierte Ingenieurbauwerke wie sichtbare Überdachungen, Türme oder Brücken. Werden bei werkstoffgerechter Planung auch die Kenntnisse des konstruktiven Holzschutzes beachtet, entstehen im Zusammenspiel mit weiteren Baustoffen Bauwerke, die einen besonderen Reiz nicht nur auf Holzbauingenieure ausüben.


08.30 - 12.20

Bewittertes Schalendach der Weltcup-Rennrodelbahn Oberhof – herausfordernde Freiformflächen

Maximilian Baumann, Züblin Timber, Aichach (DE)



Goetheturm Frankfurt

Tobias Döbele, Holzbau Amann, Weilheim-Bannholz (DE)
Johann Haker, Ingenieurbüro Wirth Haker, Freiburg (DE)



7 Jahre Erfahrungen mit dem Aussichtsturm am Pyramidenkogel - Einfluss auf die Planungen für den Harzturm

Markus Lackner, Lackner | Egger, Villach (AT)



Kaffeepause

Pausenkaffee offeriert von Saint-Gobain Rigips



Blockverleimte Radfahrerbrücken in neuen Dimensionen

Günter Guglberger, Amt der Tiroler Landesregierung, Innsbruck (AT)
Thomas Sigl, Ingenieurkonsulent für Bauingenieurwesen, Innsbruck (AT)



Ausgewogene Leichtigkeit – gebogene Pylon-Blockträgerbrücke

Frank Miebach, Ingenieurbüro Miebach, Lohmar (DE)



Wildbrücke unter Extrembelastungen

Lukas Rüegsegger, Timbatec, Zürich (CH)



Diskussion


12.20

Kaffeepause

Pausenkaffee offeriert von Türmerleim


Block B


Stadien- und Hallenbauten für den Sport

Moderation: Prof. Michael Flach, Universität Innsbruck, Innsbruck (AT)



Auch wenn in Zeiten des Corona Virus unbestimmte Zeiten für sportliche Großveranstaltungen angesagt sind, werden Stadien und Sporthallen mit großen Zuschauerzahlen ein wichtiges Medium für umweltschonende Bauwerke sein. Der Sport sorgt nicht nur für emotionale Stimmungen, er fördert auch die Bewusstseinsbildung für eine gesunde und lebenswerte Zukunft. Anhand von internationalen Beispielen wird In diesem Modul aufgezeigt, dass es sich um einen weltweiten und zukunftsverheissenden Trend handelt und wie sich diese Extrembauwerke technisch umsetzen lassen.


08.30 - 12.20

Activity Centre St. George’s College Weybridge

Johannes Rebhahn, WIEHAG, Altheim (AT)



Basketball Arena Uni Idaho

Lucas Epp, StructureCraft, Vancouver (CA)



Eis- und Trainingshalle HC Davos

Thomas Strahm, neue Holzbau, Lungern (CH)



Kaffeepause

Pausenkaffee offeriert von Saint-Gobain Rigips



Place Stadium Veil Lansdowne Park

David Moses, Structural Engineers, Ottawa (CA)



Pancho Arena, Felcsút - Ungarn

László Pongor, Pond, Budapest (HU)



The Forest Green Rovers – das grünste Stadion

Shajay Bhooshan, Zaha Hadid Architects, London (UK)



Diskussion


12.20

Kaffeepause

Pausenkaffee offeriert von Türmerleim


Block C


Zukunftsfähige Konzepte für den mehrgeschossigen Holzbau

Moderation: Prof. Andreas Müller, Berner Fachhochschule, Biel/Bienne (CH)



Das Bauen mit Holz hat sich bei mehrgeschossigen Gebäuden auch weit über die Hochhausgrenze hinweg als gebauter Standard etabliert. Waren es in den Anfängen des mehrgeschossigen Bauens mit Holz oft noch einzelne Pilotprojekte sind es heute konsequent weiterentwickelte und optimierte Holzbausysteme geworden. Bei den Konzepten werden neben der geforderten Wirtschaftlichkeit auch einer hohen Sicherheit, Lebensdauer und Robustheit besonderes Augenmerk geschenkt. Viele Investoren schätzen neben der Planungssicherheit die perfekt umgesetzten Aspekte der Nachhaltigkeit. Diese führt zu hervorragenden Renditen der Gebäude. Die Investoren sind beeindruckt von dem professionellen Planungs- und Umsetzungsprozessen, welche die Risiken im Vergleich zu den konventionellen Bauweisen auf ein Minimum reduzieren.


Konzepte für mehrgeschossige Holzbauten


08.30 - 12.20

Mehrgeschossige Gebäude aus Vollholz als bewährte Bauweise in den Gebäudeklassen 4 und 5

Herbert Niederfriniger, holzius, Prad am Stilfserjoch (IT)



Holz-Hochhaus in Zürch-Regensdorf – Tragwerksentwurf, Robustheit, Variantenstudium

Ivan Brühwiler, Josef Kolb, Romanshorn (CH)



Building Concepts – eine Guideline für serielles Bauen am Beispiel des neuen Headquarters von Stora Enso in Helsinki

Richard Steindl, Stora Enso Germany GmbH, Düsseldorf (DE)



Kaffeepause

Pausenkaffee offeriert von Saint-Gobain Rigips



Floating Office Rijnhaven, Rotterdam

Nanne de Ru, Powerhouse Company, Rotterdam (NL)



Unter einem Holzdach – das neue Bahnhofs- und Verwaltungsgebäude von Växjö

Carl Larsson, Skanska und Linnaeus University, Växjö (SE)



Arbeiten in der Natur im Zentrum von Uppsala – eine 7 -geschossige Holz/Glaskonstruktion

Anders Tväråna, White Arkitekter Uppsala, Uppsala (SE)



Diskussion


12.20

Kaffeepause

Pausenkaffee offeriert von Türmerleim

Block D


Abenteuer Holz-Forschung – ein Diskussionsforum der TUM.wood Gruppe

Moderation: Prof. Dr. Stefan Winter, Technische Universität München, München (DE)



Der Block Abenteuer Holz-Forschung stellt neueste Entwicklungen und konträre Positionen vor und gewährt Einblicke in die bunte Welt der Holzforschung und darüber hinaus.


Teil 1: Living Wood – Growing Furniture?


08.30

Vorträge mit anschliessendem Diskussionsforum

Prof. Dr. Ferdinand Ludwig, Technische Universität München, München (DE)
Gavin Munro, Founder of Full Grown Ltd., (GB)





Looking at the entire life cycle of a wood product, it actually begins with the planting or germination of a young tree in the forest. After decades of growth, the tree is felled, cut open or processed into wood-based materials. These materials are then technically joined together to create buildings or, for example, furniture. The Khasi People in Northeast India take a different approach: they cultivate living bridges and thus create a form of living wooden architecture that is anchored in the ground by living roots, constantly regenerating itself and becoming increasingly stable over the centuries. And the company FullGrown in England runs an entire plantation on which furniture grows.


10.00

Kaffeepause

Pausenkaffee offeriert von Saint-Gobain Rigips



Teil 2: Mehr Diversität im Wald und mehr Holzbau – wie passt das zusammen?


10.30

Vorträge mit anschliessendem Diskussionsforum

Prof. Dr. Rupert Seidl, Ökosystemdynamik und Waldmanagement in Gebirgslandschaften, Technische Universität München, München (DE)
Prof. Dr Alfred Teischinger i.R, BOKU, Wien (AT)



Das Klima wandelt sich rasant und auch die gesellschaftlichen Ansprüche an die Natur verändern sich. Als Konsequenz wird sich auch der Wald der Zukunft ändern – er wird bunter und vielfältiger werden und ein neues Baumartenspektrum beinhalten. Was bedeutet das für den Holzbau? Bedeutet mehr Diversität im Wald weniger Holzbau oder ist es eine Chance für mehr Vielfalt am Bau? Wie können Wald und Holzversorgung in eine Balance für den Holzbau der Zukunft gebracht werden? Die erwarteten Veränderungen im Wald und die daraus resultierenden technologischen Herausforderungen diskutieren die beiden Experten aus der Sicht des Waldbaus und aus der Sicht des Holztechnologen.

12.20

Kaffeepause

Pausenkaffee offeriert von Türmerleim

Epilog


Und was machen wir jetzt? Werden beim Bauen nach Corona die Karten neu gemischt?

Moderation: Prof. Wolfgang Winter, Technische Universität Wien, Wien (AT)



Gibt es neue Herausforderungen und Chancen für den Einsatz von Holz? Wir suchen Antworten beim Städtebau, bei der Bewertung von Nachhaltigkeit, bei der Bautechnik und der Architekturpraxis.


12.50 - 14.40

Gute Karten für den Einsatz von Holz beim Bauen nach Corona. Blickwinkel Umwelt, Städtebau, Baukultur

Sabine Djahanschah, Referentin für Architektur und Bauwesen in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück (DE)



Die Stadt als Substrat: lokal angebaute Baumaterialien

Dr. Jan Wurm, ARUP – Forschung und Entwicklung, Berlin (DE)



Neue Perspektiven durch COVID-19 | Holzverwendung in der Architekturpraxis

Patrick Lüth, Snøhetta Studio, Innsbruck (AT)



Diskussion und Schlusswort zum Gesamtanlass


14.40

Stehlunch

Mittagskaffee offeriert von Norbord



15.30

Ausklang und Abschluss des 26. IHF 2020



Neben der Wissensvermittlung durch die Fachreferenten haben Sie die Möglichkeit, sich in der angegliederten Fachausstellung über neueste Entwicklungen und Innovationen im Holz(haus)bau zu informieren. Unsere Partner, Sponsoren und weitere Unternehmen sind mit ihren Produkten vertreten. Nutzen Sie die Pausen, um sich einen Überblick zu verschaffen, Kontakte zu knüpfen und bestehende Kontakte weiter zu vertiefen.

Die Organisatoren, Premium Partner, Partner, Sponsoren und Aussteller wünschen Ihnen ein aufschlussreiches und informatives 26. Internationales Holzbau-Forum IHF 2020.



  Programm (PDF)

Premium Partner


Partner